Eugenijus Ališanka

Eugenijus Ališanka, geb.1960 in Barnaul/ Sibirien, studierte Mathematik an der Universität Vilnius und ist Dichter, Übersetzer, Essayist. Er war mehrere Jahre Chefredakteur der Zeitschrift „Vilnius Review“, die auf Englisch und Russisch erscheint, sowie im Institut für Kultur und Kunst tätig. Als Dichter übersetzt er Poesie aus dem Englischen und Polnischen und zählt selbst zu den meistübersetzten litauischen Schriftstellern, unter anderem ins Deutsche, Englische, Russische, Slowenische und Schwedische. Auf Ališankas Debüt Äquinoktium (1991) folgten sechs weitere Gedichtbände und vier Essaysammlungen, auf Deutsch erschienen u.a. Aus Ungeschriebenen Geschichten: Gedichte (2005), Exemplum: Gedichte (2011), er war Gast des DAAD und des Internationalen Literaturfestival Berlin (2006). Sein jüngster Lyrikband Vom Rückgrat nur eine Strichlinie wurde mit dem Jotwingerpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist der litauischen „Bücher des Jahres 2016“.

 

Bei KLAK erschienen:

Risse. Streifzüge und Fluchtpunkte. Essays, 2017

übersetzt von Claudia Sinnig