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11.11.2018, 15 Uhr - Rike Reiniger "Risse in den Wörtern" in Genthin, Theaterstück und Buch für Jugendliche

Die Entstehung des Theaterstücks „Risse in den Wörtern“ von Rike Reiniger wurde bereits 2017 gefördert. In diesem Jahr wird das Stück durch das Theater der Altmark im Gymnasium Genthin als Klassenzimmerstück uraufgeführt. Eine öffentliche Aufführung für alle Interessierte wird es am Sonntag, dem 11.11.2018 um 15.00 Uhr in der Genthiner Bibliothek geben. Eine Anmeldung ist erwünscht.

Im November sind weitere drei Aufführungen an Schulen in der Region geplant.

 

Im Rahmen der Theateraufführung wird es eine weitere Buchpremiere geben. Das Theaterstück erscheint als Buch für die Zielgruppe Jugendliche, insbesondere für Schüler. Als Ergänzung zum Stück ist die Aufnahme eines Essays zum Thema Krieg und gewaltfreie Konfliktlösung in diese Publikation geplant. 

zum Buch:

Sascha hat einen Traum: ein Haus für sich und seine Freundin Juli. Als seine Baufirma pleitegeht, meldet er sich freiwillig für einen gut bezahlten Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Schnell lernt er die Grausamkeit des Krieges kennen. Bei einem Gefecht sterben sein Freund Paule und ein junger Taliban-Kämpfer. Während für den toten Soldaten im Camp die Ehrenwache gehalten wird, liegt der tote Taliban-Kämpfer auf Anordnung des afghanischen Dorfvorstehers unbestattet im Schmutz. Sascha entschließt sich zu handeln und riskiert alles, wovon er geträumt hat.

Rike Reiniger verbindet Saschas Geschichte mit dem Roman „Heeresbericht“ von Edlef Köppen über den Ersten Weltkrieg, in dem dieser das Prinzip von Krieg als Mittel der Politik radikal infrage stellte.

Das Buch wird ergänzt durch einen Aufsatz der Friedensforscherin Christine Schweitzer über Möglichkeiten der gewaltfreien Lösung von Konflikten.

 

zur Autorin:

 

Rike Reiniger, aufgewachsen in Bochum, arbeitete an einem traditionellen Puppentheater, das den deutschsprachigen Raum bereiste. Sie studierte Theater in Prag und Gießen, inszenierte in der freien Szene Berlins, war Mitbegründerin eines interkulturellen Theater-Ensembles und hatte Engagements an verschiedenen Bühnen in Deutschland. Heute lebt Rike Reiniger als Regisseurin und Autorin in Berlin. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Die Uraufführung des Theatermonologs „Risse in den Wörtern“ fand am Theater der Altmark Stendal statt.

 

Bei KLAK erschienen:

Wolfsliebe, Erzählung (2013)

Ausgezeichnet mit dem Feuergriffel der Stadt Mannheim

Zigeuner-Boxer, Theatermonolog (2015)

Ausgezeichnet mit dem Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes

 

Autorenfoto: © Lenka Grossmannová


Georgia – Made by Characters

Alle Veranstaltungen in Kooperation mit dem Georgia National Book Center.

Eintritt frei

Aktualisierungen / Ergänzungen möglich

 

Mittwoch, 10.10.2018

 

19:30 Uhr

Über Grenzen – Georgische Poesie des Aufbruchs

vorgestellt von Dirk Hülstrunk

Zviad Ratiani (Requiem für die Lebenden, KLAK), Zurab Rtveliashvili (Diktatur der Poesie, KLAK) mit Shota Iatashvili, Eka Kevanashvili und Diana Anfimiadi: Die renommierten jungen Autor*innen zeigen ganz unterschiedliche Herangehensweisen an die Suche nach einer Identität zwischen Ost und West, zwischen Tradition und Moderne. Mit Musik von GeoTrain.

Stadtbücherei/ Zentralbibliothek, Hasengasse 4

 

Donnerstag, 11.10.2018

 

11-11:30 Uhr

Luka Bakanidze, Das dritte Ufer. Roman 

Teilnehmer: Luka Bakanidze, Maia Aludauri (Palitra L) 

Moderator: Jörg Becken (KLAK)

Georgian National Stand Hall 5.0 B100

 

14-14:30 Uhr

Zviad Ratiani, Requiem für die Lebenden. Gedichte 

Teilnehmer: Zviad Ratiani, Zaza Shengelia (Diogene Publishers)

Moderator: Jörg Becken (KLAK Verlag)

Small Stage im Gastland-Pavillon. Forum 1

 

Freitag, 12.10.2018

 

13-13:30 Uhr

Zviad Ratiani, Requiem für die Lebenden. Gedichte 

weitere Teilnehmer: Shota Iatashvili

Moderator: Dirk Hülstrunk

Big Stage im Gastland-Pavillon. Forum 1

 

14-14:30 Uhr

Zurab Rtveliashvili, Diktatur der Poesie. Gedichte

Teilnehmer: Gvantsa Jobava (Intelekti Publishing), Sabine Schiffner (Übersetzerin)

Moderator: Jörg Becken (KLAK Verlag)

Small Stage im Gastland-Pavillon. Forum 1

 

17:15–18:15 Uhr

Kote Jandieri, "Globalisierung. Eine georgische Geschichte" und Davit Gabunia „Farben der Nacht“

Moderation: Daniella Baumeister (hr2-kultur)

Lesung deutscher Text: Schauspieler und Sprecher Jochen Nix

Veranstalter: Kultur & Bahn e.V., Frankfurt

Ort: Haus des Buches, Braubachstraße 16, 60311 Frankfurt (im 1. Stock)

 

Sonnabend, 13.10.2018

 

11-11:30 Uhr - Das 21. Jahrhundert - Literatur der Gegenwart

Kote Jandieri, Globalisierung. Eine georgische Geschichte 

Präsentation und Diskussion

Teilnehmer: Kote Jandieri, Irine Chogoshvili 

Moderator: Zaza Shengelia (Diogene Publishers)

Georgian National Stand Hall 5.0 B100

 

11-11:30 Uhr

Aleko Shugladze, Versteckspiel. Roman

Mit Katja Wolters (Übersetzerin) und Jörg Becken (Moderator)

Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1 / D 36

 

 

15 Uhr

Kote Jandieri, Globalisierung: eine georgische Geschichte

Lesung, Weinverkostung, Filmvorführung

Kote Jandieri, georgischer Autor und Winzer

Moderation: Prof. Alexander Kortozia, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Archäologisches Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1

 

16:15-16:45 Uhr

"Papa was a trollingstone" - Das Spiel mit den Klängen

Zurab Rtveliashvili, Diktatur der Poesie. Gedichte und Erekle Deisadze (Autor und Musiker) sowie Kave Mohamed Sharif (Musiker)

Big Stage im Gastland-Pavillon. Forum 1

 

20 Uhr, Einlaß 19:30

Über Grenzen – Elektropoesie und Spoken Word aus Georgien

präsentiert von Dirk Hülstrunk

Livemusik: Gogi Dzodzuashvili, Toresa Mossy, Autoren: Rati Amaglobeli, Shalva Bakuradze, Erekle Deisadze und Zurab Rtveliashvili (KLAK)

im Club Orange Peel, Kaiserstraße 39/ 6 - www.orange-peel.de

 

 

Sonntag, 14.10.2018

 

11-11:30 Uhr - Georgische Charaktere

Kote Jandieri, Globalisierung: eine georgische Geschichte

Moderation: Barbara Lehnerer (Hessischer Rundfunk)

Big Stage im Gastland-Pavillon. Forum 1

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