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Premiere Esther Andradi "Mikrokosmen. Microcósmicas" bei KLAK in der Fabrik

Buchpremiere

1. Dezember 2017 | 19:00 Uhr

 

Esther Andradi

 Mikrokosmen. Microcósmicas

 

 

KLAK in der Fabrik

10999 Berlin | Paul-Lincke-Ufer 44a

Am 1. Dezember bei KLAK in der Fabrik eine Lesung in spanisch-deutsch mit der argentinischen Autorin Esther Andradi und Raquel Sutter (Übersetzerin) sowie musikalischer Umrahmung durch Virginia Yep (Peru, Berlin). Eintritt frei. Mit Wein & Snacks.


In den Microkosmen fliegt die Ironie, die Lyrik, die Verspieltheit, das Paradox und das visuelle Bild.

En Microcósmicas sobrevuela la ironía, el lirismo, lo lúdico, la paradoja y la imagen visual.

Jorge Boccanera, argentinischer Dichter • Poeta argentino

 

Dieses Buch spricht über die Schöpfung in all ihren Sinnen: die des Lebens und des künstlerischen Schaffens, das unter anderen möglichen Artikulationen die Verbindungen (zwischen Lebewesen, Menschen und Tieren) und der Vergangenheit durch Erinnerung beinhaltet. Es ist ein Buch, das von Tieren und Menschen bevölkert ist, geschützt oder hilflos in Chaos und Schöpfung, eingeschlossen im Microkosmos. 

Sandra Bianchi, argentinische Autorin und Literaturkritikerin

 

Este libro habla de la creación en todos sus sentidos: la de la vida y la creación artística, que conlleva la creación de los vínculos (entre los seres, humanos y animales) y la creación del pasado a través de la memoria, entre otras articulaciones posibles. Es un libro poblado por animales y hombres, amparados o desamparados en el caos y la creación, en clave microcósmica. 

Sandra Bianchi, escritora y crítica literaria argentina

 

Esther Andradi entwickelt die Welt aus dem Wort. Und die Welt ward Wort und das Wort wurde zur Welt.

Esther Andradi concibe el mundo desde la palabra. Y el mundo fue palabra y la palabra devino mundo.

Aus dem Nachwort von Ottmar Ette, Universität Potsdam 

 

Die Autorin

Esther Andradi hat in mehreren Ländern gelebt und gearbeitet. Geboren in Ataliva in der argentinischen Provinz Santa Fe, arbeitete sie seit 1975 in Lima (Peru) als Journalistin. 1980 kam sie nach Europa und ließ sich in Westberlin nieder. 1995 kehrte sie nach Argentinien zurück und lebte acht Jahre in Buenos Aires. Seit 2003 lebt und schreibt sie wieder in Berlin. Sie träume davon, meinte sie einmal, dass Berlin und Buenos Aires durch unterirdische Tunnel verbunden wären, sodass man schnell zwischen den Metropolen wechseln kann. Solche unmittelbaren Wechsel zwischen den Welten unternimmt sie in Texten, reflektiert die Übergänge und Ränder, das, was bei der Passage verloren geht, aber auch das, was gewonnen wird. Sie hat Essays, Kurzgeschichten, Mikrofiktion, Poesie und Romane veröffentlicht. Ihre literarischen Reportagen über Kultur, Migration und Erinnerung sind in verschiedenen Medien in Lateinamerika, Spanien und Deutschland erschienen. Sie ist auch Herausgeberin der Anthologie „Vivir en otra lengua“ (In einer anderen Sprache leben), in der die Literatur von lateinamerikanischen AutorInnen, die in Europa schreiben, vorgestellt wird. Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt, unlängst ins Isländische.

 

Bei KLAK erschienen:

Mein Berlin. Streifzüge durch eine Stadt im Wandel (2016)

 

Esther Andradi

es escritora, ha vivido y trabajado en diferentes países. Nació en Ataliva, un pequeño pueblo de la provincia de Santa Fe, Argentina, y en 1975 emigró al Perú, donde fue reportera, columnista, y jefa de redacción. En 1980 viajó a Europa y se radicó en Berlín (Occidental). En 1995 regresó a Argentina y vivió ocho años en Buenos Aires. Desde 2003 vive y escribe en Berlín. Sueña con un túnel que conecte Buenos Aires y Berlín, de manera que sea posible pasar rápidamente de una metrópoli a otra. En sus textos emprende a menudo semejantes traspasos entre uno y otro mundo, reflexiona sobre los cruces y márgenes, sobre aquello que se pierde en la travesía. Y también lo que se gana. Publicó crónica, ensayo, poesía, microficción, cuento y novela. Sus relatos fueron editados en numerosas antologías y en diferentes idiomas. Sus crónicas sobre cultura, memoria y migración se publican en diversos medios de América, España y Alemania. Tradujo la poesía de la poeta alemana negra May Ayim al español. Editó la antología "Vivir en otra lengua", pionera en la construcción de un espacio para la literatura latinoamericana que se escribe fuera de las fronteras de los países de origen. Ha sido traducida a varios idiomas, últimamente al islandés.

 

KLAK ha publicado en 2016 la traducción alemana de

Mi Berlín. Crónicas de una ciudad mutante 

 

Musik

Virginia Yep (geb. 1960 in Lima) ist eine peruanische Musikethnologin, Musikerin und Komponistin.

Begann als Kind Gitarre am Conservatorio Nacional de Música bei Nelly Borda und Juan Brito zu studieren, bereits mit 17 war sie dort Dozentin. Sie gewann den Preis für die höchste Qualifikation am Konservatorium und den zweiten Preis im "W.A. Mozart-Wettbewerb". Parallel zu ihrem Musikstudium schloss sie ein Studium der Publizistik an der Universität von Lima ab. Anschließend studierte sie in Madrid am Real Conservatorio Superior de Música bei José Luis Rodrigo und nahm an wichtigen Meisterkursen der wichtigsten Gitarristen teil.

In Deutschland promovierte sie im Fach Vergleichende Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.

Neben weltweiten Konzertauftritten als Solistin oder in verschiedenen Formationen beschäftigt sie sich mit Musikforschung mit Schwerpunkt auf der Musik von der Küste Perus. 

Zurzeit lebt sie in Berlin, wo sie als Konzertgitarristin, Komponistin und Universitätsdozentin tätig ist.