KLAK leselust

Ulbricht, A.: Nicht von dieser Welt

 

ISBN: 978-3-943767-58-2

 

lieferbar, Klappenbroschur, 290 Seiten

14,90 €

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Arne Ulbricht

 

Nicht von dieser Welt. Roman

 

Heinz ist ein Single, der gern liest, Schach spielt und seinen Hund verwöhnt. Ein Mann, der weder Handy noch Fernseher besitzt, nicht auf Facebook ist und sich nicht für Fußball interessiert. Seinen Lebenstraum, junge Menschen als Lehrer für Sprache und Literatur zu begeistern, hat Heinz eigentlich längst begraben…

Doch plötzlich steht er in einem Klassenraum eines Gymnasiums der Generation Selfie und WhatsApp gegenüber. Dort sitzen Olaf und seine Freunde, die die Schüler gegen Heinz aufwiegeln und vor keiner Eskalation zurückschrecken. Aber da sind auch sein skurriler Kollege Sker und vor allem zwei Schüler, die seinen Schutz brauchen. Vor einer Klassenfahrt hofft Heinz auf einen Neuanfang. Doch es kommt anders und Heinz entschließt sich, den Schülern in diesem Psychokrieg eine grausame Lektion zu erteilen.

Arne Ulbricht,  "der Mann, der kein Beamter sein will" (Rheinische Post), hat mit Nicht von dieser Welt das eindringliche Psychogramm eines Lehrers geschrieben, der aus seinem Scheitern verhängnisvolle Konsequenzen zieht.

 

Hier hat sich jemand etwas von der Seele geschrieben. Knallhart und eiskalt.

Stefan Seitz, Wuppertaler Rundschau

 


McAleer, K.: Berlin Tango

 

ISBN: 978-3-943767-68-1

 

lieferbar, Klappenbroschur, 264 Seiten

16,90 €

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Kevin McAleer

 

Berlin Tango. Roman

Aus dem Amerikanischen von Julia Ritter

 

Steve ist ein Amerikaner in Berlin und ein Mann in der Krise. Vor vielen Jahren hat er seine kalifornische Heimat gegen die deutsche Hauptstadt eingetauscht. Jetzt ist er an einem Punkt angelangt, an dem ihm alles Unbehagen bereitet. Nichts passt mehr: seine Arbeit, sein Umfeld, seine ganze Existenz. Nur beim Tangotanzen fühlt er sich lebendig. Als er eines Abends wieder dieser Leidenschaft nachgeht, lernt er die geheimnisvolle Sonja kennen, die an einem ähnlichen Lebensüberdruss zu leiden scheint. Hals über Kopf stürzt sich Steve in eine Affäre. Doch was als erotisches Abenteuer beginnt, wird zu einem Tiefenrausch der Gefühle, den er nicht für möglich gehalten hätte…

Vor der Kulisse des heutigen Berlin erzählt der Roman die Geschichte von Sehnsucht, Begierde und der Suche nach Liebe in einer Zeit, in der Facebook, Smartphones und Online-Kontaktbörsen den Takt im Tanz der Geschlechter vorgeben.

 

Ein Amerikaner in Berlin, ein Mann in der Krise, eine Amour fou im europäischen Zentrum des Tango!

 


Aufenanger, J.: Ein Sommer in Caputh

 

ISBN: 978-3-943767-67-4

 

lieferbar, Klappenbroschur, 132 Seiten

12,90 €

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Jörg Aufenanger

 

Ein Sommer in Caputh. Roman

 

Caputh ist ein von Wasser und Wald umgebenes Kleinod bei Berlin. Hier ließ sich Albert Einstein nieder und seit mehr als 150 Jahren überquert eine Seilfähre den Fluss Havel. Und auf dieser Fähre nimmt das Leben von Anton Henze einen unerwarteten Lauf. Seit Jahren verbringt der alte Westberliner die Sommer in seinem Ferienhaus und den Restaurants am See, gelegentliche Flirts inklusive. Aber eigentlich hat er die Sache mit den Frauen schon aufgegeben. Doch da begegnet ihm auf ebenjener Fähre die jüngere Irmtraud aus dem Ort, die sich nimmt, was sie will. Mit der Beschaulichkeit ist es vorerst vorbei.

Jörg Aufenanger erzählt mit Poesie und Witz von einem turbulenten Sommer einer späten Liebe. Wird sie bis zum Winter halten?

 

Ein wunderbar unaufdringlich leises und feines Liebhaberstück.

Sabine Vogel, Berliner Zeitung

 

Mit viel Witz und ein wenig Melancholie. Ein Mosaik aus lebensnahen Charakteren, tiefen Gedanken, knappen Dialogen und handfesten Taten. Frech, ehrlich, unmittelbar.

Frank Becker, Musenblätter

 


Dogan & Wolf: Heimat unterwegs

 

ISBN: 978-3-943767-66-7

 

lieferbar, Klappenbroschur, 232 Seiten

14,90 €

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Dogan & Wolf

 

Heimat unterwegs. Roman

 

Noch vor der Mode der Nylonhemden aus Deutschland wurde Duran Durmus Dogan im Dorf Kerer geboren, von wo aus die Flüsse in den Euphrat münden. Wohin jahrhundertelang Menschen aus allen Himmelsrichtungen gekommen und wieder in die Fremde gegangen sind. Dorthin wo Arbeit ist, während die Familie zu Hause bleibt. Alle im Dorf haben ähnliche und lebenspralle Geschichten. Und Dogan sprudelt über davon, jenen, die er von den Vorfahren gehört und jenen, die der Hirtenjunge aus den Bergen auf seinem Weg in die Städte Europas erlebt hat. Zwischen Albträumen und Träumen geprägt durch die Gegensätzlichkeiten der Jahreszeiten und des Lebens. In Istanbul als Gymnasiast und Straßenverkäufer, als Wiener Student, Saisonarbeiter in der Schweiz oder Hafenarbeiter in Hamburg. In Berlin endlich nur als Träumer. Jäh unterbrochen vom harten Militärdienst in Ankara.

Dogan & Wolf erzählen von vergessenen Traditionen, Hoffnungen und der Sehnsucht nach neuen Horizonten. Und vor allem von der wunderbaren Offenheit unserer Biografien.

 

„Die Geschichte eines Suchenden, der immer in Bewegung ist, von den Ufern des Euphrat  bis in die Städte Europas. Eine humorvolle Beschreibung unseres tiefliegenden sozialen Wandels gepaart mit höchst aktuellen Themen  wie Zuwanderung und Zusammenkunft von Menschen, Kulturen und Welten.“

Shams Asadi, Menschenrechtsbeauftragte der Stadt Wien


Nowak, W.: Das Herz der Nation

 

ISBN: 978-3-943767-50-6

 

lieferbar, Klappenbroschur, 374 Seiten

16,90 €

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Włodzimierz Nowak

 

Das Herz der Nation an der Bushaltestelle.

Polnische Reportagen

Aus dem Polnischen von Joanna Manc

 

„Jetzt gibt es kein Polen mehr. Es gibt nur noch Geld“ - sagt Danuta Pruszewicz, die ihren Sohn verloren hat. Er starb beim Arbeitsunfall in einer Bonbonfabrik, sein letzter Atemzug roch nach Schokolade.

Als die Familie Fragen stellt und sich um die Aufklärung seines tragischen Todes bemüht, hört sie entweder Ausflüchte oder stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die zuständigen Behörden schieben den Fall hin und her, die Verantwortlichen in der Fabrik fühlen sich alles andere als verantwortlich, die Arbeitskollegen haben Angst zu reden. Im Arbeitszeugnis des Jungen steht der groteske Satz: „Das Arbeitsverhältnis wurde infolge des Todes des Mitarbeiters beendet.“

 

Für seine Reportagen aus den Jahren 1998-2013 reist Włodzimierz Nowak durch die polnische Provinz und besucht Orte jenseits der großen, glitzernden Städte. Dort, wo das Herz des Landes schlägt, trifft er auf Menschen, deren Leben sich nach der Wende 1990 dramatisch verändert hat. Er spricht mit verzweifelten Bergarbeiterfrauen, Kleinkriminellen, lebensmüden Teenagern, widmet sich ganz jenen Menschen, die zu den Verlierern dieser Wende gehören: den Verzweifelten, Gebrochenen, den Stolzen und Unbeugsamen. Und er erzählt von ihren Schicksalen - mit journalistischer Nüchternheit und auf berührende Weise.

 

Włodzimierz Nowak schreibt keine erbaulichen Geschichten, sondern nüchterne Reportagen, die einem zuweilen die Luft nehmen. Sein Interesse gilt denen, die nicht jeden Tag mit ihren Erfolgsgeschichten in der Zeitung stehen. Wer das Leben in Polen in manchen Regionen auf dem Lande und in den weniger erfolgreichen sozialen Schichten unsentimental kennen lernen möchte, Menschen in ihrem Alltag mit ihren Sorgen, ihrem Realitätssinn, zugleich aber auch mit ihren anrührenden Träumen und ihrer bewundernswerten Energie, immer wieder neue Anläufe zu nehmen und trotz allem für ihr Leben ein wenig Sinn zu erhaschen – der sollte zu diesem Buch greifen.

Gesine Schwan, Mitbegründerin und Leiterin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform


Masternak, Z.: Arme Hunde

 

ISBN: 978-3-943767-64-3

 

lieferbar, Klappenbroschur, 254 Seiten

 

14,90 €

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Zbigniew Masternak

 

Arme Hunde. Roman

 

Nicht jeder muss für ein paar Euro ins Ausland stapfen. Doch Zbigniew aus der trostlosen Provinz, der sich zum Schriftsteller berufen fühlt, hat gerade den Start ins Leben verpasst. Kaum ist er der polnischen Mafia entkommen muss er sich schon vor einem französischen Gericht verantworten. Ein romantischer Schurke, der nach Frankreich auswandert, um zu überleben, dazu noch in Begleitung seiner attraktiven Freundin Renata. Ständig voller optimistischer Illusionen, um erneut in Schönheit zu scheitern. Bis er in einem Pflegeheim Wiktor trifft, den Weltkriegsveteranen…

Mit Arme Hunde führt uns Zbigniew Masternak in das Milieu der europäischen Arbeitsmigranten. Abseits politischer Korrektheit erzählt er vom Überlebenskampf und davon, wie wir uns in Europa gegenseitig wahrnehmen. Eine Sozialsatire, in der sich Dreistigkeit mit Angst und Witz mit Bitterkeit vermischen. Zbigniew Masternak ist die Stimme der jungen Generation, die sich millionenfach auf die Suche nach Überleben und Glück in Europa und Übersee begeben hat.

 


Dermutz, K.: Sepsis


ISBN: 978-3-943767-56-8


lieferbar, Klappenbroschur, 192 Seiten


14,90 €

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Klaus Dermutz

 

Sepsis. Roman

 

Der 51-jährige Bibliothekar Julian Stiche erkrankt an einer Sepsis. Zehn Tage befindet er sich auf der Intensivstation zwischen Leben und Tod. Neben der körperlichen Krise muss er mit einer seelischen Erschütterung zu Rande kommen. Freunde und Verwandte, Ärzte und Therapeuten helfen ihm, den Weg zurück in den Alltag zu finden. Der Zusammenbruch lässt Julian Stiche die Grundfragen der menschlichen Existenz stellen. Die tibetische Philosophie hilft ihm, Verlust und Niederlage auf sich zu nehmen. Im Roman Sepsis erzählt Klaus Dermutz von einem Leben in gewandelter Form.


Dermutz, K.: Tadeusz Kantor. Das Brett der letzten Rettung

 

ISBN: 978-3-943767-51-3

lieferbar, 152 Seiten, Klappenbroschur

20,00 €

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Klaus Dermutz

Tadeusz Kantor. Das Brett der letzten Rettung. Interviews und Texte.

Mit Fotografien von Marianne Fleitmann und Günther K. Kühnel

 

Tadeusz Kantor wurde am 6.4.1915 in Wielopole Skrzyńskie geboren und starb am 8.12.1990 in Krakau. Der weltweit bewunderte Theater-Regisseur und Künstler thematisierte die Schrecken und die Gräueltatendes 20. Jahrhunderts. Mit der Gründung des Teatr Cricot² (ein Anagramm von to circ – »das ist Zirkus«) im Jahr 1955 befreite Kantor das Theater von der Dominanz des Textes und attackierte die Einfallslosigkeit der offiziellen Bühnen. Die Tote Klasse erhielt Einladungen rund um den Globus und wurde über 1500 Mal gespielt. Auch die nächsten Inszenierungen Wielopole, Wielopole (1980), Die Künstler sollen krepieren (1985), Ich kehre hierher nicht mehr zurück (1988) und das postum aufgeführte Spektakel Aujourd’hui c’est mon anniversaire (1991) bekräftigten den internationalen Ruf. In seinem »Theater des Todes und der Liebe« gedachte Tadeusz Kantor der Chassidim, der frommen Ostjuden. Die Installation Das Brett der letzten Rettung, jedes Jahr an Kantors Todestag am 8. Dezember von Lesław und Wacław Janiciki realisiert, erinnert an die Ermordung der Chassidim in Auschwitz.
Die Monographie enthält Texte von und über Tadeusz Kantor, ausführliche Interviews mit Kantor, den Schauspieler/innen, dem Dokumentarfilmregisseur Andrzej Sapija und dem Fotografen Günther K. Kühnel. Außerdem vermitteln ein Text über Anselm Kiefers Beziehung zu Kantors Kunst und zahlreiche Fotos ein lebendiges und facettenreiches Bild des polnischen Künstlers. Tadeusz Kantor ist anlässlich seines 100. Geburtstages Repräsentant des polnischen Kulturjahres 2015.


"...anfangen zu erzählen". Neues Polnisches Theater. Eine Auswahl

 

ISBN: 978-3-943767-63-6

 

lieferbar, 220 Seiten, Klappenbroschur

20,00 €

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"...anfangen zu erzählen".

Neues Polnisches Theater. Eine Auswahl

 

Mit einem Essay von Małgorzata Sugiera

Aus dem Polnischen von Andreas Volk und Liliana Niesielska

 

Wojciech Tomczyk, Nürnberg (2006)

Zyta Rudzka, Zucker Büstenhalter (2007)

Małgorzata Sikorska-Miszczuk, Der Koffer (2008)

Tadeusz Słobodzianek, Unsere Klasse (2008)

Michał Walczak, Amazonien (2008)

Mateusz Pakuła, Traurige Tropen (2013)

 

Zwischen Zürich und Wien, zwischen Hamburg, Berlin und München wird polnische Dramatik meist übersehen. Zu Unrecht, denn was polnische und deutschsprachige Theaterstücke wirklich trennt, ist lediglich die andere Sprache, und nicht der Stoff, aus dem die Träume sind.

Der vorliegende Band gibt einen repräsentativen Überblick über die thematische und formelle Vielfalt der neuesten polnischen Dramatik aus den Jahren 2007-2013. Die in Polen sehr erfolgreichen Stücke sind tief in den Realien Polens verankert und setzen sich zugleich mit universellen Themen wie der Suche nach dem Glück, dem Dilemma zwischen „Haben“ und „Sein“ sowie der Sehnsucht nach einer Utopie auseinander. Dabei kommen Witz und komische Elemente nicht zu kurz.

Bereichert wird dieses Buch durch den Essay Selbstbildnisse der Polen der Theaterwissenschaftlerin Małgorzata Sugiera, in dem sie der Frage nachgeht, inwieweit die neue polnische Dramatik zwischen Tradition und Moderne steht.

Vorhang auf!

 

 

Aus dem Geleitwort des Herausgebers

Mag. Wojciech Więckowski

(Titularbotschafter)

Direktor des Polnischen Instituts Wien

 

Herausgegeben auf Initiative und mit finanziellen Mitteln des Polnischen Instituts Wien, 2015


Brauns, D.: Café Auschwitz


ISBN: 978-3-943767-54-4

 

lieferbar, 260 Seiten, Klappenbroschur

 

14,90 €

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Dirk Brauns

Café Auschwitz. Roman

 

Am Anfang steht die unkonventionelle Begegnung des deutschen Alexander mit Janusz, dem polnischen Auschwitz-Überlebenden. Eine gemeinsame Reise in das ehemalige Konzentrationslager endet fast im Fiasko. Janusz glaubt, einen der Lagerpeiniger anhand eines Zeitungsartikels identifizieren zu können. Die Suche in Deutschland gerät zur fixen Idee und für Alexander zu einer Recherche der besonderen Art, bei der er bald jedes Maß verliert. Dirk Brauns erzählt eine Geschichte abseits von Gedenktagen und Schlagzeilen. Er tut dies konsequent heutig, berührend ohne Pathos, skurril und respektvoll.

 

"Was wollte ich wissen? Januszs Auschwitz rollte heran als eine Welle aus Zyklon-B-Büchsen am Krematorium IV, dem Gastod seiner Mutter, Selbstmordabsichten, dem Überleben als Akkordeonspieler, seiner Lagerliebe Sonja in der Effektenkammer und all den Toten.
Die meisten von ihnen waren Juden und mir exotisch wie ein Indianerstamm. Mit ihrem Nichtvorhandensein war ich aufgewachsen. Ich vermisste sie weder, noch erinnerte ich mich, dass während meiner Kindheit über sie gesprochen wurde."
Dirk Brauns, Café Auschwitz


Eine Geschichte, die ohne Schnörkel erzählt wird, fast im Stil einer Reportage, bewegt durch ihre Authentizität (…).
Zofia Posmysz (Zeitzeugin)


Fruchtman, R.: Krakowiak

 

ISBN: 978-3-943767-07-0

 

lieferbar, 218 Seiten, Klappenbroschur

14,90 €

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Ruth Fruchtman

Krakowiak. Roman


Die polnische Stadt K. hütet ihre Geheimnisse. Ihnen geht Esther, eine „Historikerin der Gefühle“, seit den 1980er Jahren nach. Sie findet Spuren, die eine durch Weltkrieg, Holocaust und Kommunismus geprägte Welt hinterlassen hat. Die Menschen, auf die Esther trifft, versuchen darauf in der Gegenwart individuelle Antworten zu geben. Zu Cezary Jaworzyński mit seinen zwei Töchtern fühlt sie sich besonders hingezogen, nicht nur, weil er aus der gleichen Gegend stammt wie ihr Großvater Isaak Blaublat. Eine Tochter, Jolanta, sieht ihre Lebensaufgabe darin, aus dem zerstörten Familienschloss eine neue Kulturstätte zu machen. Doch um ihre Pläne zu finanzieren, braucht sie die Hilfe des deutschen Geschäftsmannes Klaus Müller-Weidt, dessen Kindheit ebenfalls mit der Stadt K. verbunden ist. Und Esther begegnet Abraham aus einem Rabbinerseminar in New York, der die verfallene Klause eines Kabbalisten im ehemaligen jüdischen Viertel wieder mit Leben füllen will.
Sanft und ironisch stellt der Roman Fragen nach der eigenen Verantwortung, nach Heimat, Exil, Judentum und Christentum. Seine Themen verweben sich wie die Motive im alten Volkstanz „Krakowiak“ zu einem Kaleidoskop des Lebens.


Rezension

 

"In den Achtzigerjahren, zur Zeit der Solidarność-Bewegung, bricht Esther Blu aus einer westdeutschen Stadt auf, um sich gleichsam einer Vergangenheit zu nähern, aus der sie stammen möchte. Kurze Zeit nach ihrer Ankunft in der polnischen „Stadt K.“, wie die Autorin Ruth Fruchtman Kraków/Krakau nennt, taucht ihre Protagonistin in den Mikrokosmos einer polnischen Familie ein..."
(Klaus Dermutz, Süddeutsche Zeitung v. 21.01.2014)

 

"Annäherungen – dieses Wort beschreibt am besten... was die Figuren ihrer Erzählung in der Stadt K. betreiben. Fruchtmans Charaktere nähern sich an die schwierige Vergangenheit, die komplizierte polnisch-jüdische und polnisch-deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts an. Jeder von ihnen versucht auf seine Weise mit dem geschichtlichen Erbe umzugehen, Dagewesenes zu rekonstruieren, wiederherzustellen, wiedergutzumachen.
Eher als eine zusammenhängende Erzählung ist Krakowiak ein Mosaik der Fragen und Perspektiven, es ist Esther Blus „Album der Gefühle“. Die Sprache tastet sich heran, dreht und wendet, so als betrachte man einen seltenen Stein."
Lisa Palmes auf www.e-radar.com

 

 

Ruth Fruchtman, Buchpräsentation "Krakowiak", 2013

=> "Krakowiak" auf dailymotion

=> "Krakowiak" auf youtube


Runze, O.: Vom Glück zu Trauern. Eine deutsche Geschichte


ISBN 978-3-943767-61-2


lieferbar, Klappenbroschur, 166 Seiten

12,90 €

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Ottokar Runze

 

Vom Glück zu Trauern. Eine deutsche Geschichte

 

Der Autor und Erzähler war fast acht Jahre alt, als Adolf Hitler Reichskanzler wurde, und neunzehn, als der Krieg zu Ende ging. Die Wandlung Deutschlands zu einem Staat des Verbrechens prägte sein Leben und eigenwilliges künstlerisches Schaffen. Es stellte die Frage nach dem menschlichen, moralischen Verhalten in einer von Unrecht und Gewalt geprägten Welt.

Aus der Perspektive des Alters ist dieses Buch eine Abrechnung mit sich selbst, schonungslos und wahrhaftig. Für den Autor bedeutet es das längst überfällige Bekenntnis seiner Generation, die reich war an willfährig Gehorchenden, Tätern und Opfern.


Bargielska, J.: Kleine Füchse

 

134 S., Klappenbroschur
ISBN print: 978-3-943767-35-3
ISBN e-book: 978-3-943767-36-0
lieferbar

12,90 €

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Justyna Bargielska

 

Kleine Füchse

Erzählung

 

Kleine Füchse, das sind Prosastücke, die sich zu einer Erzählung zusammenfügen – einer Erzählung über zwei moderne junge Frauen, Aga und Magda, die eine Single mit zwei Halbzeit-Jobs, die andere Ehefrau, Mutter und abends Journalistin. Über den rätselhaften Messerstecher Stulle aus dem Warschauer Wald, mit dem beide Frauen eine Affäre haben. Und über Erlebtes und Geträumtes, Schwangerschaft, Mutterschaft, Eigenartiges und wie selbstverständlich Übersinnliches – kurz: über das Leben als solches mit seinen unterschwelligen Grotesken und Schrecknissen. Bargielska verwebt Reflexionen und Gedankensprünge, Beobachtetes, Aufgeschnapptes und Gelesenes aus Lokalzeitung, Aufzug und Bus zu einem polyphonen Prosastück. Gekonnte Zusammenstellungen lassen ungeahnten Sinn entstehen und öffnen der Phantasie neue Fenster. Die phänomenale Plastizität ihrer Sprache und ihre Vorstellungskraft machen Justyna Bargielska zur unbestrittenen Meisterin der kurzen Form.

 

„Bargielska hält den Leser in Schach, führt ihn immer woanders hin als erwartet.“
Juliusz Kurkiewicz, Journalist und Literaturkritiker

 

„Eine Prosa, brandaktuell, bunt und frisch zu genießen wie ein französisches Macaron."
Lisa Palmes, Übersetzerin


Messerschmidt, K.: Winterblut

 

ISBN: 978-3-943767-08-7

 

154 Seiten, Klappenbroschur 

12,90 €

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Kirstin Messerschmidt

Winterblut. Roman.

Der junge Journalist William ist auf der Suche: Nach der Wahrheit über seinen unbekannten Vater, nach den Ursachen für die Geisteskrankheit seiner Mutter, und schließlich sogar nach seinem plötzlich verschwundenen Lebensgefährten. Eine Spur führt zu einer landesweit bekannten Sekte. Inmitten all der Fragen verliebt William sich in seinen tyrannischen Chef Keno und will ihn mit einem waghalsigen Artikel über die Sekte beeindrucken. Während Kenos Spielchen William beinahe in den Wahnsinn treiben, ergeben die Recherchen für den Artikel Unglaubliches: Williams und Kenos Familien teilen ein Geheimnis…

 

Links auf Leseprobe 2013:

=> "Winterblut" auf youtube

=> "Winterblut" auf dailymotion

 

 

"Kirstin Messerschmidt hat das große Talent, eine fesselnde Geschichte zu erzählen, die einen schon nach wenigen Seiten nicht mehr loslässt. Buch und Autorin kann ich nur wärmstens empfehlen.”

Markus Kavka, Journalist und Autor

 

"Fesselnd, überraschend und auf ungeahnte Weise romantisch. Kirstin Messerschmidt ist eine wahre Entdeckung."

Anke Greifeneder, Schriftstellerin

 

Rezension

"Winterblut" ist der Erstling von Kirstin Messerschmidt und ist sehr unterhaltsam: Super kurzweilig und vor allem immer wieder überraschend. Was aus LGBT-Sicht besonders gefällt: Kirstin Messerschmidt macht das, was wir LGBT uns eigentlich immer wünschen: Homosexualität als etwas ganz Normales aufzufassen – der Roman ist ganz klar nicht nur exklusiv auf die LGBT-Zielgruppe ausgerichtet, nimmt sie aber auch mit und erzählt eine Geschichte aus unserem Kontext. Das sollten wir unterstützen, insofern: Kaufempfehlung für Kirstin Messerschmidt: "Winterblut"…

Radio Pride1 am 18.5.2013 (PRIDE1.de/fb)


Assheuer, C.: Felix' Revolution

 

ISBN: 978-3-943767-12-4

 

545 Seiten, Klappenbroschur

16,90 €

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Christoph Assheuer

Felix‘ Revolution. Roman 

 

Felix Guthammer, ein braver Junge aus dem Sauerland, will frei sein und Theater spielen. Doch im Aufruhr der frühen 1970 Jahre, in der Zeit sanfter Hippies, der freien Liebe, wilder Straßenproteste und der ersten Punks, findet sich sein Name plötzlich auf den Fahndungslisten wieder; als vermeintlicher RAF-Terrorist.
Felix findet in England Unterschlupf. Mit falschen Papieren wandelt er eine Zeit lang auf dem schmalen Grat zwischen Stadtguerilla und staatlicher Repression, kehrt kurzzeitig nach Deutschland zurück, trifft auf andere Einzelkämpfer in der Illegalität. Mit einer Buddhistin, die nach Indien aufbricht, teilt er das Bett. Während des deutschen Herbstes reist er zu Freunden nach Prag, die sich trotz Gefängnis und Repression treu geblieben sind. Auf die Frage, „was ist revolutionär?“ gibt ihm das Leben paradoxe Antworten.
Mit Felix' Revolution lässt Christoph Assheuer den unruhigen Geist der 1970er Jahre mitsamt den Widersprüchlichkeiten jener Zeit wieder ebendig werden. Der Roman ist eine Art Roadmovie über den Underground in Ost und West, über Solidarität und Exil, Idealismus und Wahnsinn. Eine rasante Erzählung über eine wilde Jugend in den 70er Jahren: freier Liebe, Politaktionen, Terror und Gegenwehr, Hippies und Punks in Berlin, London, Prag, Paris. Ein faszinierendes Portrait einer Epoche, die unser heutiges Lebensgefühl entscheidend mitgeprägt hat.

 

www.felixrevolution.de

 

"Wie man auf den Deutschen Herbst blickt, ist immer eine ideologische Frage. Dieser Roman beschreibt die Geschichte aus einer sehr persönlichen Sicht. Assheuer... schildert die Zeit bis zum Deutschen Herbst atmosphärisch dicht, ehrlich, selbstkritisch, ohne jedoch die Protagonisten zu denunzieren."
Matthias Reichelt, zitty Berlin, 24-2013, S. 94


Caspar, S.: Zone C

 

ISBN Print:      978-3-943767-23-0

ISBN E-Book:  978-3-943767-24-7

lieferbar, Klappenbroschur, 156 S.

12,90 €

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Sebastian Caspar

Zone C

Roman

 

Crystal Meth ist ein Gemisch aus Ephedrin, Abflussreiniger und Batteriesäure. Eine Droge ohne Anspruch, härter und billiger als Kokain, und damit passend für den Osten Deutschlands. Der 19jährige Sten lebt dort mit seiner depressiven Mutter in einer Kleinstadt und sein Alltag wird bestimmt vom Konsum der Droge und Erinnerungen an seine Freundin Asic, die zum Studieren in den Westen gegangen ist. Da Asic seither nichts mehr von sich hören lässt verliert sich Sten immer mehr in kalten, unverbindlichen Beziehungen. Halt auf seiner ziellosen Suche findet er nur in dem unbeschwerten Verhältnis zu seinem Freund Monti, der scheinbar naiv und sorglos in den Tag hinein lebt. Was Sten nicht weiß: Monti birgt ein dunkles Geheimnis, und er selbst befindet sich näher am Abgrund, als ihm bewusst ist.
Ein verstörendes Porträt einer Jugend, die, geprägt durch ihr marodes Umfeld, an der Wirklichkeit zu zerbrechen droht.

"Zone C" - Der Buchtrailer auf youtube:

 

"Lesefutter 2015“ – Lektüreempfehlung für Schulen des Landes Sachsen-Anhalt. Ausgewählt durch den Friedrich-Bödecker-Kreis, die Grundschuldidaktik der Martin-Luther-Universität und das pädagogische Landesinstitut LISA.

 

„Crystal Meth ist Lebenswirklichkeit in vielen Regionen. Direkt Süchtige, Verbandelte, Opfer und Täter. Die Mitte der Gesellschaft schaut derweil weiterhin TV und jagt das goldene Kalb. Sebastian Caspar legt nun den ersten Roman zum Thema vor, der viele aufschreckt. KLAK wagt sich in die Schlacht. Der Krieg da draußen hat längst begonnen!.“
Volly Tanner, Journalist, Moderator, Sächsischer Literaturrat


Drenger, S.: Minol-Pirols

 

lieferbar, 182 S., Klappenbroschur


ISBN print: 978-3-943767-38-4
ISBN e-book: 978-3-943767-39-1

12,90 €

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Shanghai Drenger

 

Minol-Pirols. Leben, und nicht leben lassen.

Roman

 

Sie waren laut, bunt und unhöflich – Punks verstörten in den 1980er Jahren die Normen des Staates und den Alltag der Bürger. Normal waren die nicht, fanden viele. So auch eine Gruppe Punks in einer ostdeutschen Großstadt gegen Ende des Jahres 1988. Während andere die große Freiheit im Westen suchen, bleiben sie im Land. Sie gründen eine Band und besetzen in einem Altbauviertel ein leerstehendes Haus, eine herrschaftsfreie Insel. Doch kann man den Dagebliebenen noch trauen? Nicht die beste Freundschaft ist vor Misstrauen gefeit und die Verlockungen „von drüben“ scheinen groß. Zumal sie schnell in die Fänge der Polizei und Staatssicherheit geraten. Als der Staat mit Volksfesten und Paraden seinen letzten Jahrestag feiern möchte, muss eine Entscheidung fallen. Eine Erzählung über Vertrauen, Verrat und den Traum, sich seine eigene Freiheit zu erkämpfen. Mit Musik, Angst und Hoffnung drin.

 

"Ein Stück authentischer Geschichtsschreibung, die mehr aussagt, als manch dicker Wälzer zur Diktatur-Forschung."
Anne Hahn auf Weltexpress, 16. Juni 2015 


Reiniger, R.: Zigeuner-Boxer

 

ISBN 978-3-943767-60-5

 

lieferbar, Klappenbroschur, 62 Seiten

9,90 €

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Rike Reiniger

 

Zigeuner-Boxer

Monolog | Interview | Chronologie

 

„Zigeuner-Boxer“ verbindet Rike Reinigers berührenden Theatermonolog über den 1944 im KZ ermordeten sinto-deutschen Boxer Rukeli Trollmann, ein sehr persönliches Interview mit dessen Tochter und eine historische Chronologie des Völkermords an den Sinti und Roma.

Das literarisch verdichtete Einzelschicksal, die alltagsgeschichtliche Quelle sowie der historische Kontext: „Zigeuner-Boxer“ ist ein vielschichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur an den Nationalsozialismus.


„Mit ‚Zigeuner-Boxer‘ hat Rike Reiniger ein Stück geschrieben, das unter die Haut geht.“

Ute Bauermeister, Badische Neueste Nachrichten


Tuckermann, A.: Nirgendwohin. Irgendwohin


ISBN: 978-3-943767-21-6

 

lieferbar, 190 Seiten, Klappenbroschur

12,90 €

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Anja Tuckermann

Nirgendwohin. Irgendwohin. Erzählungen

Von Zweien, die sich nur von ihren Balkonen über die Berliner Mauer hinweg gesehen hatten. Von einem Liebespaar, das nach dem Mauerfall erstmals zusammen sein kann, ohne auf die Uhr zu achten. Über Weihnachten im  Mieterkeller. Über den Hunger nach Leben. Und was ist eigentlich Liebe? Eine Verirrung? Der Blick in den Sonnenuntergang?

Die preisgekrönte Autorin Anja Tuckermann erzählt in 22 Geschichten von jungen Erwachsenen in Städten, von Gefahren, Abenteuern, Auswegen, Glück. Von jungen Menschen, die ihren Weg finden. Ihr Alleinsein, ihre Suche und das Zusammenfinden.


Tuckermann, A.: Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war



ISBN: 978-3-943767-43-8

 

lieferbar, 344 Seiten, Klappenbroschur

11,90 €

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Anja Tuckermann

 

Mano.

Der Junge, der nicht wusste, wo er war

Roman

 

Dieses Buch erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des Sinto-Jungen Mano. Er überlebt mehrere nationalsozialistische Konzentrationslager und den Todesmarsch von Sachsenhausen. Nach dem Krieg retten befreite Französinnen den Elfjährigen und nehmen ihn mit nach Frankreich. Doch bevor sie die Grenze überqueren, schärfen sie ihm ein, seinen Namen und seine Herkunft nicht zu verraten. Er verschweigt fortan seine Identität, auch als er auf Menschen trifft, die ihm helfen wollen und ihn wie einen eigenen Sohn lieben.
Dass seine Eltern noch leben, weiß er nicht. Verzweifelt suchen sie nach ihm, aber wie soll man jemanden finden, dessen genauen Namen niemand kennt?

 

Ausgezeichnet mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis der Stadt Braunschweig

 

"Eindrucksvoll und erschütternd gut wird von einem Leben erzählt, welches dem Leser einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein beeindruckendes Buch, das eine bewegende Geschichte dokumentiert und auch literarisch in jeder Hinsicht überzeugt.“ Buch des Semesters, Lesebar, Uni Köln



Tuckermann, A.: Muscha

 

ISBN: 978-3-943767-29-2

 

lieferbar, 212 S., Klappenbroschur

11,90 €

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Anja Tuckermann


Muscha

Roman

 

Ein unvergesslicher Roman über einen Sinto-Jungen im Dritten Reich. Josef versteht nicht, warum er anders behandelt wird als alle. Warum sogar der Lehrer ihn schlägt und man ihm Schimpfworte hinterher ruft. Liegt das an seinen schwarzen Haaren? Dass seine Haut ein bisschen dunkler ist als die der anderen? Nicht einmal die Eltern wollen ihm sagen, warum. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfährt er die Wahrheit über seine Herkunft und seinen Namen.

 

Welch ein Buch! Anja Tuckermann schreibt nicht Weltgeschichte, sondern schildert, wie Weltgeschichte in ein Leben sickert. Ihre unsentimentale Sprache macht das Traurige erträglich und Muscha unvergesslich.
(aus: DIE ZEIT)


Tuckermann, A.: Familie Merkwürdig und Familie Unglaublich machen eine Dampferfahrt

 

ISBN: 978-3-943767-00-1

 

lieferbar, 60 Seiten, Klappenbroschur

9,90 €

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Anja Tuckermann

Familie Merkwürdig und Familie Unglaublich machen eine Dampferfahrt.

[Mit Zeichnungen von Samuel Rachl]

Die hintersinnigen, schrägen Familiengeschichten in Vierzeilern sind aus dem Alltag gefischte Dialogfetzen, einem Vater, einer Mutter, einem Kind in den Mund gelegt. In vier Zeilen kommen sie auf den Punkt, ist das Wesentliche gesagt. Diese kurzen Geschichten stehen fest in der Landschaft, lakonisch, scheinbar vordergründig, entfalten sie ein Eigenleben. Dazwischen die Dialoge von Familie Goldig und Familie Fröhlich beim Telefonieren, einkaufen, im Café, auf der Bank in der Wrangelstraße oder am Badesee – alle reden, wie es ihnen durch den Kopf schießt. Mit der Komik des ungehemmten Austausches und dem trockenen Berliner Humor entwickelt sich ein unverhoffter Witz.


Sallmann, S.: Der Buckelspringer

 

ISBN: 978-3-943767-13-1

 

lieferbar, 212 Seiten, Klappenbroschur

14,90 €

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Salli Sallmann

Der Buckelspringer

Stories.


Dieses Buch ist gewidmet den Weintrinkern, die nicht ihre Kontaktlinsen verschlucken wollen, Potenzpillenschluckern mit Schluckauf, Frauengeschädigten, schmal geworden durch Reibungsverlust, fett geworden durch Kummerbiere, Ab-Gesoffenen, den Verlassenen und zu Verlassenden und den Frauen, die es mit Männern doch noch nicht aufgegeben haben.
Mit Vergnügen an Übertreibung werden vor allem Männer als naturbelassen, geil, eitel und voller irrer relevanter Ängste vorgeführt - in  Geschichten wie Comics ohne Bilder, in einer Kulisse von Zuviel und zugleich Zuwenig, von Hoffnung, Liebe und dem scharfen Blick für die Komik des Alltags.
Storys für alle Männer und Frauen, die ahnen, dass sie genervt, frustriert, gelangweilt, versaubeutelt, abgetörnt, angetörnt, durchgedreht, also ganz normal sind.

Storys wie Glühwürmchen in der Dämmerung der Gegenwart.

 

"Das Schwierige wird leicht erzählt, das Traurige kommt komisch daher, und die Künstler und Intellektuellen sind nicht immer die Klügsten.“
Karsten Krampitz in „Die Welt“

 

„Den gelungenen literarischen Höhepunkt der ‚Verschwiegenen Bibliothek’ bildet Salli Sallmanns Badetag. Ein wunderbar lesbares Buch von erfrischender Aufrichtigkeit und trotz bitterster Erfahrungen voll warmherzigen Humors.“
G. Jankowski in „Deutschlandarchiv“


Sallmann, S.: Tücken des Alkoholismus

 

ISBN: 978-3-943767-11-7

 

lieferbar, 148 Seiten, Klappenbroschur

11,90 €

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Salli Sallmann

Über die Tücken des Alkoholismus

in Verbindung mit Kohleheizung

Gedichte und Texte.

 

Der Band "Über die Tücken des Alkoholismus in Verbindung mit Kohleheizung" enthält überwiegend in den Jahren nach 2000 entstandene Gedichte, Balladen und Kürzestprosa sowie ausgewählte Texte aus drei vorangegangenen Bänden. Die Gedichte bilden häufig mit ihrer bissigen Ironie eine Melange aus Bänkel-Gesängen, Kneipen-Poesie und Jahrmarktslyrik. Absurde Komik und lebensphilosophische Aussagen mischen sich. Diese Texte sind gekennzeichnet von einem schonungslosen Existenzialismus, der sich ein befreiendes Lachen leisten kann.

 

"Ein schonungsloser Existenzialismus äußert sich darin: 'nicht arbeiten/ sich vornehmen, nicht an sie zu denken/ an sie denken/ noch mehr saufen’. Lakonisch klingt das, doch diese Zeilen enthalten mehr Poetologie als die ganze Popliteratur der Neunziger Jahre. Bevor es in Kreuzberg zu gemütlich wird, mache man dieses Buch wieder zugänglich."
FAZ über Salli Sallmann, "Nichts Besonderes"


"Gedichte für den Fall, daß es im Leben zu gemnütlich wird. Und für alle, die der Lyrik längst abhanden gekommen sind, weil die meisten gedichteschreiber humorlose Knochen sind."
Florian F. Arnold auf literalotto, März 2015


 


Lehnert, T.: Fabelhafte Gespräche

 

ISBN: 978-3-943767-22-3

 

lieferbar, 130 Seiten, Format 19x25, Klappenbroschur

20,00 €

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Tilmann Lehnert

 

Fabelhafte Gespräche. Szenen und Gedichte.

 

Mit Zeichnungen von Johannes Grützke

 

Ob beim Griechen um die Ecke oder auf dem Fahrrad durch die Stadt, Tilmann Lehnert hat immer ein Notizbuch für die Floskeln, Dialoge und Wortfetzen dabei, die er unterwegs aufschnappt. Aus banalen Alltagssituationen und der bizarren Welt der zwischenmenschlichen Beziehungen entwickelt er mit höchster sprachlicher Empfindsamkeit und Präzision ins Absurde und Groteske gesteigerte Szenen und Gedichte. Er stellt sprachliche Gewohnheiten im scheinbar nur so dahin Gesagten bloß. Fabelhafte Gespräche - In ihrer ganzen Bandbreite zwischen „grell und pointenreich" bis "zart und lyrisch" (Süddeutsche Zeitung, 19.10.2006). Dazu die lebensprallen Zeichnungen von Johannes Grützke. Lehnert & Grützke bohren seit fast vierzig Jahren gemeinsam an unserem Dasein.

 

"Dieses Buch ist auch ästhetisch ein großer Gewinn für unsere Berliner Literaturszene".

Salli Sallmann am 22.05.2014 auf RBB Kulturradio "Lesestoff"