KLAK geschichte

Ostałowska, L.: Wasserfarben

 

 

lieferbar, 260 S., Klappenbroschur

 

ISBN: 978-3-943767-37-7

14,90 €

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Lidia Ostałowska


Wasserfarben

Reportage

Aus dem Polnischen übersetzt von Lisa Palmes

 

Auschwitz-Birkenau, 1943:
Die tschechisch-jüdische Kunststudentin Dina Gottliebova porträtiert im Auftrag des Lagerarztes Josef Mengele die im „Zigeunerlager“ inhaftierten Roma. Sie rettet auf diese Weise sich selbst und ihrer Mutter das Leben.
Hollywood/ Oświęcim, 1960er Jahre:
Erst zwei Jahrzehnte später wird die inzwischen in den USA lebende, anerkannte Künstlerin als Urheberin der Aquarelle ausfindig gemacht und es beginnt ein Streit um das Eigentum an den Portraits: Gehören sie der Malerin? Dem Museum auf dem Gelände des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau? Oder den Angehörigen und Nachkommen der ermordeten Roma und Sinti?
Lidia Ostałowska rekonstruiert diese dramatische Geschichte in allen ihren Facetten.


Johnsson, P: Stalins Mord in Katyn

 

ISBN: 978-3-943767-18-6

 

lieferbar, Klappenbroschur, 270 Seiten

16,90 €

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Peter Johnsson

 

Stalins Mord in Katyn und das Nachspiel von 1940 bis heute

Aus dem Schwedischen übersetzt von Philipp Wagner


Im Frühjahr 1940 ließ Josef Stalin mehr als zwanzigtausend polnische Offiziere, Unteroffiziere und Beamte aus dem sowjetisch besetzten östlichen Polen verhaften und in Lager einsperren. Auf Beschluss des Politbüros der KPdSU wurden diese Menschen grausam hingerichtet und in Massengräbern verscharrt. Mehr als ein halbes Jahrhundert lang verbreitete die sowjetische Führung Lügen über dieses Verbrechen. Die ehemals westlichen Verbündeten – Churchill und Roosevelt – stellten diese Geschichtsmanipulation öffentlich nicht in Frage. Die Akten mit den genau dokumentierten Ereignissen mussten schweigen. Peter Johnsson schildert auf der Grundlage von Unterlagen in sowjetischen, deutschen und US-amerikanischen Archiven sowie Dokumenten des Internationalen Roten Kreuzes in Genf den genauen Ablauf der Ereignisse. Auf fesselnde Weise analysiert er, wie die Sowjetunion, Russland, die USA und Europa bis heute mit dem Thema umgegangen sind und wie den Opfern bis heute jegliche Wiedergutmachung verwehrt wird.


Peter Johnsson schreibt den Bericht über Katyn geradlinig vom Anfang bis zum Schluss. In all seinen makabren Details ist es eine lehrreiche Lektion wie Geschichte gemacht und benutzt wird. Helsingborgs Dagblad


Das Buch ist streckenweise atemberaubend und durchgehend tief tragisch. Es provoziert zahlreiche Fragen über Realpolitik und Moral, die selbst für unsere Zeit gelten.

Norrländska Socialdemokraten


Ausgezeichnet mit dem Preis Polonica des Polnischen Kongress in Schweden sowie von den Zeitungen Svenska Dagbladet und Aftonbladet als bestes Sachbuch des Jahres.


Sallai, S.: Von Muhrau nach Morawa


ISBN: 978-3-943767-09-4

 

218 Seiten, Klappenbroschur, mit Abbildungen

12,90 €

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Melitta Sallai

Von Muhrau nach Morawa

Ein ungewöhnliches Leben in Europa und Afrika

 

Mit einem Vorwort von Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Universität Wrocław 


Das Leben von Melitta Sallai beginnt mit einer sorglosen Kindheit im niederschlesischen Schloss Muhrau. Aufgewachsen in der Tradition des Adels, erlebt sie den Zweiten Weltkrieg und die ihm folgenden Umbrüche. Gegen Kriegsende wird sie Zeugin des nationalsozialistischen Raubs bedeutender Kunstwerke aus Polen, unter anderem des Gemäldes „Die Dame mit dem Hermelin“ von Leonardo da Vinci. Ihrer Flucht folgt ein abenteuerliches Leben, zunächst in Frankreich als Au-pair-Mädchen eines Generals, dann half ihr ein katholischer Priester in Portugal. Mit einer Au-pair-Familie geht sie nach Angola, wo sie einen ungarischen Diplomaten heiratet und mit ihm eine Plantage betreibt. Hautnah erlebt sie Tradition und Wandel einer aufbrechenden Kolonialgesellschaft. Nach 28 Jahren in Angola zwingt die Revolution sie 1981 zur Flucht und einem Neuanfang in Deutschland. Die politische Wende in Osteuropa eröffnet neue Perspektiven. Melitta Sallai kehrt als Pensionärin an ihren Geburtsort Muhrau, das heutige polnische Morawa, zurück und engagiert sich für ein neues deutsch-polnisches Miteinander. Melitta Sallai inmitten von Menschen und Ereignissen – ein spannendes Buch.

 

Der Film zum Buch - Ein deutsch-polnisches Schülerprojekt

www.morawa-film.de


Tchernodarov, A.: Das Russische Kulturleben — im Berlin der 1920er Jahre.


ISBN: 978-3-943767-49-0

 

Ausstellungskatalog, zahlreiche farbige Abbildungen

25,00 €

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Andrej Tchernodarov (Hg.) 

 

Das Russische Kulturleben — im Berlin der 1920er Jahre.

Begleitpublikation zur Ausstellung in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin vom 29. September bis zum 19. Dezember 2014.

 

„Berlin – Stiefmutter der russischen Städte” – nannte sie der aus Russland emigrierte Dichter Wladislaw Chodassewitsch. Nach der russischen Revolution von 1917 nahm Berlin mehr als 400 Tausend Russen auf. Fast alle bedeutenden russischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts lebten vorübergehend hier oder besuchten die Stadt. Kunstmaler, Architekten, Sänger, Schauspieler und Verleger prägten eine facettenreiche Kultur im Bildungswesen, durch zahlreiche russische Verlage, Buchhandlungen und Zeitungen.
Der Katalog zur Ausstellung erlaubt einen faszinierenden Blick auf diese Tradition. Umfangreich dokumentiert wird die Politik-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte anhand der Privatsammlung von Wilfried Matanovic und Exponaten der Berliner Sagrekow-Galerie. Texte über die Siedlung Alexandrowka in Potsdam und über den Maler Nikolai Sagrekow (1897-1992) runden das Bild ab.

 

„Wir veranstalten diese Ausstellung im Rahmen des Jahres der russischen Sprache und Literatur 2014-2015 – mit dem Ziel, uns alle an diese wichtige Periode in der russisch-deutschen Geschichte, an den Beitrag russischer Künstler und Schriftsteller, insbesondere aus dem Kreis der Emigranten, zur Kultur Deutschlands und der ganzen Welt zu erinnern und zugleich die Bedeutung des internationalen Kulturaustauschs gerade in jenen Zeiten zu betonen, wenn die Beziehungen auf politischer Ebene einer Belastungsprobe unterzogen werden.“
Botschafter Wladimir M. Grinin im Vorwort des Katalogs, 2014


Tchernodarov, A.: "Und Frieden aller Welt gebracht"

 

ISBN: 978-3-943767-19-3

 

64 S., zahlr. farbige Abbildungen, Klappenbroschur

 

15,00 €

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Andrej Tchernodarov

 

"Und Frieden aller Welt gebracht". Russisch-Preußischer Feldzug 1813-1814.

Begleitpublikation zur kunsthistorischen Ausstellung in der Botschaft der Russischen Föderation vom 18. April bis zum 8. Juli 2013. Herausgegeben von der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin.

 

Der reich bebilderte Katalog zeichnet im ersten Teil die historischen Eckpunkte der europäischen Diplomatie und des preußisch-russischen Bündnisses während der Befreiungskriege gegen Napoleon nach. Dabei nimmt der Begleittext literarische Bezüge aus dem Werk des Dichters Alexander Puschkin auf. Die Illustrationen zeigen seltene, teilweise noch nie ausgestellte Exponate aus öffentlichen und privaten Sammlungen: Ölgemälde, Grafiken, Miniaturportraits, Uniformen, Dokumente und Karten. Im Mittelpunkt des zweiten Teils stehen politische Karikaturen und Volksbilderbögen aus Frankreich, Preußen, Russland und Großbritannien, darunter seltene Blätter deutscher Künstler des 19. Jahrhunderts, darunter Johann Gottfried Schadow.